Wie funktioniert das?

Die Erde ist in ein Netz von Längen- und Breitengraden eingeteilt. Damit lässt sich jeder beliebige Punkt durch geographische Koordinaten genau bestimmen. Das machen sich die Geocacher zu Nutze: die Schätze werden an einem bestimmten Punkt versteckt, von dem mithilfe des GPS-Gerätes die Koordinaten ermittelt werden. Wer den Schatz suchen will, muss also nur die Koordinaten in sein GPS-Gerät eingeben. Dieses zeigt dann die Entfernung zum Schatz, die Himmelsrichtung und die vorraussichtliche Wegdauer an. Die Geräte funktionieren also ähnlich wie Navigationssysteme fürs Auto. Sie können zusammen mit einer genauen Bedienungsanleitung bei der Kommunalen Jugendarbeit ausgeliehen werden. Außer den einfachen oben beschriebenen "Tradis" (abgeleitet von traditionell) gibt es noch so genannte "Multi-Caches", die aus mehreren Stationen bestehen. Man gibt also nicht direkt die Koordinaten des Schatzes in das GPS-Gerät ein, sondern sucht auf dem Weg noch nach Hinweisen, weiterführenden Koordinaten oder Ähnlichem. So wird aus der Schatzsuche im Handumdrehen eine Schnitzeljagd, die nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen Spaß macht!

Die Routen mit den entsprechenden Koordinaten gibt es hier auf der Seite als pdf-Datei zum Ausdrucken.