Untere Jagdbehörde
Aktuelles
Neuerungen zum 18.12.2009: Neue Streckenliste als PDF
Neuerungen zum 26.03.2009: Einlegeblatt zur Streckenliste als PDF
Jagdscheine
Für die (erstmalige) Erteilung eines Jagdscheines werden folgende Unterlagen benötigt:
- Prüfungszeugnis
- Nachweis einer Jagdhaftpflichtversicherung (Gültigkeitsdauer entsprechend dem Zeitraum des beantragten Jagdscheines)
- 1 Passbild
Außerdem muss die erforderliche Zuverlässigkeit vorliegen. Wenn bereits eine Waffenbesitzkarte zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung erteilt wurde, wurde diese bereits durch das Landratsamt geprüft und ist in der Regel gegeben.
Für die Verlängerung eines bestehenden Jagdscheines wird der Jagdschein mit einer noch freien Verlängerungsspalte, sowie eine Bestätigung über das Vorliegen einer Jagdhaftpflichtversicherung über den beantragten Zeitraum benötigt.
Es gibt folgende Arten des Jagdscheines:
- Jahresjagdschein (für ein oder drei Jagdjahre)
- Tagesjagdschein (für 14 aufeinanderfolgende Tage)
- Jugendjagdschein
- Ausländer-Jahresjagdschein
- Ausländer-Tagesjagdschein (für 14 aufeinanderfolgende Tage)
Jugendjagdschein
Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht 18 Jahre alt sind, darf nur ein Jugendjagdschein erteilt werden. Ein Jugendjagdschein berechtigt nur zur Jagdausübung, wenn der Jugendliche in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder einer vom Erziehungsberechtigten schriftlich beauftragten Aufsichtsperson ist. Die Begleitperson muss jagdlich erfahren sein.
Der Jugendjagdschein berechtigt nicht zur Teilnahme an Gesellschaftsjagden. Sobald der Jugendliche volljährig ist - d.h. 18 Jahre alt - ist, besteht ohne weitere Prüfung Anspruch auf Erteilung eines regulären Jagdscheins.
Ausländer-Jahresjagdschein
Für Ausländer besteht die Möglichkeit, einen Ausländer-Jahresjagdschein zu beantragen. Die Beantragung erfolgt bei der Unteren Jagdbehörde, in deren räumlichen Zuständigkeitsbereich die Jagd überwiegend ausgeübt werden soll. Dabei prüft die Behörde auch anhand eines vorgegebenen Katalogs, ob die im Heimatland bestandene Jägerprüfung als gleichwertig mit der deutschen Jägerprüfung angesehen werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen lediglich ein Tagesjagdschein ausgestellt werden.
