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Corona: 7-Tage-Inzidenz über 50 – die Regelungen der gelben Ampel gelten dennoch weiter

Die Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 ist in den letzten Tagen im Landkreis Fürth weiter angestiegen.

Am 22.10.2020 wurde laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten und die Zahl der Neuinfektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 58,5 pro 100.000 Einwohner (Stand: 22.10.2020, 0:01 Uhr).

Eine Bewertung der Infektionslage durch die Koordinierungsgruppe hat allerdings ergeben, dass der Anstieg der Infektionszahlen wesentlich auf ein lokal begrenztes Ausbruchsgeschehen in einer einzelnen Einrichtung im Landkreis - der ANKER-Einrichtung Zirndorf - zurückzuführen ist.  

„Es ist bei der Betrachtung der Neuinfektionen wichtig, dass das lokale Geschehen vor Ort im Einklang mit den zu treffenden Maßnahmen steht und dass weitergehende Regelungen adäquat getroffen werden“, so Landrat Matthias Dießl und weiter „Nachdem sich der Anstieg der Infektionszahlen vor allem durch positiv getestete Bewohner der ANKER-Einrichtung erklären lässt, sind weitere Maßnahmen nach Stufe Rot der Bayerischen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung für den gesamten Landkreis vorerst nicht erforderlich.“

Das Landratsamt hat dementsprechend eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach die Maßnahmen der Stufe Gelb zunächst bis Sonntag, 25.10.2020, weiter in Kraft bleiben. Die Allgemeinverfügung finden Sie hier

Das Infektionsgeschehen wird fortlaufend neu bewertet. Die Verantwortlichen im öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten mit Hochdruck daran, das Virus einzudämmen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei in der Nachverfolgung von Infektionsketten und Ermittlung der Kontaktpersonen. Ungeachtet dessen, dass die Maßnahmen der Stufe Rot derzeit noch nicht zum Tragen kommen, bittet das Gesundheitsamt, weiterhin vorsichtig und umsichtig zu sein und sich an die geltenden Regelungen zu halten. Generell gilt, dass nicht alles was erlaubt ist auch tatsächlich sein muss.

„Ich danke allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für das besonnene Handeln und hoffe, dass wir auch in den nächsten Wochen weiterhin gegenseitig gut aufeinander achtgeben“, so der Landrat.