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Start des Regionalmanagements im Landkreis Fürth

Starten durch: Sabine Henn, Max Frankenberger, Annegret Straube mit Landrat Matthias Dießl

Ziel des Regionalmanagements ist es, die Stärken des Landkreises Fürth auszubauen und seine Attraktivität weiter zu erhöhen.

Nach zweijähriger Planungs- und Konzeptionsphase des Regional-managements im Landkreis Fürth startet nun die Umsetzungsphase.

Der Regionalmanager Max Frankenberger sowie seine beiden Assistentinnen Annegret Straube und Sabine Henn traten zum 1. Dezember 2010 ihre Stelle an und wollen zur offiziellen Übergabe des Förderbescheids am 17. Dezember 2010 durch die Staatssekretärin Katja Hessel schon erste Projektmöglichkeiten aufzeigen.

„Herzlich Willkommen im Namen des Landkreises, der Gemeinden, der Unternehmen, der Vereine und Verbände sowie der Bürgerinnen und Bürger“, begrüßte Landrat Dießl die neuen Mitarbeiter des Regionalmanagements.

„Eine große Anzahl an Menschen im Landkreis haben viel Zeit und Ideen in das Projekt ‚Regionalmanagement‘ gesteckt. Nun übergeben wir den Stab an Sie und wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Kraft zur Umsetzung der Projekte“, ergänzte er zuversichtlich.

Das Regionalmanagement wird federführend umgesetzt von Max Frankenberger, der nach seinem Studium der Wirtschaftsgeographie und Raumentwicklung an der Universität Bayreuth in Projekten der RRV - Gesellschaft für Raumanalysen, Regionalpolitik und Verwaltungspraxis mbH mitgearbeitet hat.

„Es ist ein richtiger Glückstreffer, dass wir mit Herrn Frankenberger einen ‚Regionalmanager‘ gefunden haben, der das Landkreis-Projekt von Beginn an begleitet hat und sogar bei der Erstellung des Handlungskonzepts mitgewirkt hat“, erklärte Landrat Dießl.

Ihm zur Seite stehen zwei halbtags arbeitende Assistentinnen: Annegret Straube ist erfahrene „Praktikerin“ mit viel Detail-Wissen im örtlichen Regionalmanagement (u. a. Betreuung der Biberttal-Dillenberg-Allianz).

Ergänzt wird das Team um Sabine Henn, die mit zwei „maßgeschneiderten“ Studiengängen des Master of Business Administration in Regionalmanagement (MBA) und einem Geografie-Studium (Freizeit- und Tourismusgeographie) das Know-How komplettiert.

In den nächsten drei Jahren sollen aus den 19 Projekten in den Bereichen „Demographischer Wandel, Familien, Ältere Bürger und Soziale Angelegenheiten“, „ Wirtschaft, Neue Wege Wissen, Kreative Gruppen“, „Tourismus und Naherholung, Kultur“, „Umwelt, Energie und Landwirtschaft“ sowie „Kooperationen, Binnen- und Außenimage“ möglichst viele im Interesse des Landkreises und seiner Gemeinden vorangetrieben werden.

Das geplante Ausgabenvolumen (Personal- und Sachkosten) für das Regionalmanagement in den kommenden drei Jahren beträgt insgesamt 372.000 Euro. Dies wird zur Hälfte vom Freistaat Bayern und zur Hälfte vom Landkreis Fürth getragen.

„Die neueste Prognos-Studie sieht unseren Landkreis unter den Top-100-Zukunftsregionen in Deutschland. Auf diesem Erfolg wollen wir uns nicht ausruhen, sondern ihn zum Ansporn nehmen, unseren Landkreis noch weiterzuentwickeln“, bekräftigte Landrat Matthias Dießl.

Die Offizielle Übergabe des Förderbescheids durch die bayerische Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie, Katja Hessel, findet am 17.12.2010 statt.