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FAQ - Häufig gestellte Fragen und Antworten

Sie haben Fragen zu Corona?
Diese Seite liefert Ihnen einige Informationen, die Ihnen vielleicht weiterhelfen.

Allgemeine Informationen finden Sie unter:

Sollten die untenstehenden Antworten auf Fragen keine ausreichende Antwort liefern, können Sie uns auch telefonisch erreichen: 0911 9773-3039

Alternativ können Sie uns auch auf elektronischem Wege erreichen:

Die untenstehenden FAQ´s werden regelmäßig angepasst.


FAQ

Antworten auf Ihre Fragen

  • Impfung: Wer soll die Impfung zuerst bekommen?

    Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut.

     

    Eine Priorisierung findet in 4 Gruppen statt:

    1. Anspruchsberechtigte mit höchster Priorität
    2. Anspruchsberechtigte mit hoher Priorität
    3. Anspruchsberechtigte mit erhöhter Priorität
    4. alle übrigen Personengruppen

     

    Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

     

    Diese Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) ist am 15. Dezember 2020 in Kraft treten und ist hier zu finden:

    https://www.gesetze-im-internet.de/coronaimpfv/

     

    Des weiteren finden Sie aktuelle Informationen aus dem Impfzentrum Fürth unter:
    https://www.agnf.org/impfzentrum

  • Impfung: Ich habe eine seltene Erkrankung. Kann ich in eine höhere Priorisierungsgruppe eingestuft werden?

    Die Bürgerinnen und Bürger können sich seit Montag, 1. März, auf der Webseite der Impfkommission unter www.impfkommission.bayern informieren und die notwendigen Antragsformulare herunterladen, wenn sie an einer seltenen Erkrankung leiden. Die Anträge können elektronisch oder per Post eingereicht werden. Nötig für einen Antrag sind auch Kopien von ärztlichen Unterlagen, die den jeweiligen Härtefall dokumentieren. Die finalen Atteste der Kommission werden ausschließlich auf dem Postweg verschickt.  

  • Impfung: Welcher Impfstoff wird verwendet? Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?

    Im Impfzentrum werden über 65-jährige Personen mit dem Impfstoff von Biontech-Pfizer geimpft, außerdem hatte das Klinikum Fürth neben Biontech-Pfizer auch Vakzine von Moderna erhalten. Personen unter 65 Jahren erhalten seit Mitte Februar ausschließlich das Vakzin von AstraZeneca. Derzeit ist dieser Impfstoff nur für 18-64-Jährige empfohlen. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den Impfstoffen besteht nicht. Wer die Impfung mit einem bestimmten Impfstoff ablehnt, kann aktuell nicht berücksichtigt werden.

    Gemeinsame Erklärung der Ärztlichen Verbände und Organisationen zu den Impfstoffen

  • Impfung: Wie kann ich mich für einen Termin registrieren?

    Online, unter www.impfzentren.bayern

     

    Diese zentrale Registrierungsmöglichkeit löste die bisherige Anmeldeliste im Impfzentrum seit dem 11. Januar 2021 ab. Alle Personen die bereits auf der Warteliste vorgemerkt waren, mussten sich nicht erneut registrieren.

    Nach der erfolgten Registrierung werden die Personen je nach Art und Weise der Registrierung online oder telefonisch durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums seit 22. Januar 2021 über den Impftermin benachrichtigt. Eine eigenständige Kontaktaufnahme darüber hinaus ist nicht mehr erforderlich.

     

    Per Post

    Im Januar erhielten alle rund 15.000 über 80-jährigen Bewohnerinnen und Bewohner aus Stadt und Landkreis Fürth ein postalisches Schreiben mit Informationen zur Terminvergabe für Impfungen. Dem Schreiben ist ein Rückmeldeformular beigefügt, über das man sich alternativ zur Online-Registrierung oder zum Telefon ebenfalls für einen Impftermin registrieren kann.

     

    Per Telefon

    Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich telefonisch Montag bis Sonntag zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr unter (0911) 95 09 17-0 direkt im Impfzentrum für einen Termin registrieren zu lassen.

     

    Personen, die sich unter Angabe falscher persönlicher Daten einen Termin reservieren, werden am Impfzentrum abgewiesen!

  • Impfen: Ich habe mich bereits registriert, warum hat sich noch niemand bei mir gemeldet?

    Derzeit werden nur die Personen der höchsten Priorisierung geimpft. Aufgrund der Vielzahl der Registrierungen und dem nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Impfstoff wird es allerdings noch einige Zeit dauern, bis alle Impfwilligen einen Termin erhalten. Wenn Sie bereits registriert sind, müssen Sie nichts weiter veranlassen.

    Sie werden kontaktiert, sobald ein Impftermin stattfinden kann.

  • Impfung: Was mache ich, wenn ich nicht ins Impfzentrum kommen kann?

    Wenn Sie aufgrund von Bettlägerigkeit und Immobilität nicht ins Impfzentrum kommen können, melden Sie sich bitte unter 0911 / 950 917 – 0 direkt im Impfzentrum, damit eine individuelle Lösung - z.B. Hausbesuch durch ein mobiles Impfteam - vereinbart werden kann.

  • Impfen: Was mache ich, wenn ich einen Impftermin nicht einhalten kann?

    Bitte kontaktieren Sie dazu das Impfzentrum unter 0911/950 917 – 0

  • Impfung: Wie ist der Ablauf und was muss ich mitbringen?

    Ablauf der Impfung:

    https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

     

    Benötigte Dokumente für die Impfung:

    Neben der Terminbestätigung sollte der Impfausweis, falls vorhanden, zu der Impfung mitgebracht werden. Falls vorhanden, sollten auch wichtige Unterlagen wie ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitgebracht werden.

     

    Die Corona-Schutz-Impfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

     

    Weitere Infos finden Sie unter:
    https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

  • Impfen: Werden mir die Fahrtkosten zum Impfzentrum erstattet?

    In Fällen, in denen die Schutzimpfung gegen das Coronavirus nicht durch ein mobiles Impfteam sichergestellt werden kann, kommt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für die Fahrkosten des medizinisch notwendigen Transportmittels bis zum nächst erreichbaren Impfzentrum auf, wenn Betroffene auch sonst einen Anspruch auf Fahrtkostenübernahme zu ambulanten Behandlungen haben.

    Darunter fallen beispielsweise Schwerbehinderte mit Merkzeichen (aG, BI oder H) oder Versicherte mit einem Pflegegrad 3, 4 oder 5.

    Für die Fahrten kann ein Taxi oder ein Mietwagen benutzt werden.

    Auch die Inanspruchnahme eines Krankentransports durch Hilfsorganisationen ist dann möglich.

  • Impfen: Ich habe bereits einen Termin zur Erstimpfung, muss ich mich für die Zweitimpfung erneut anmelden?

    Eine erneute Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie erhalten den Termin zur Zweitimpfung direkt bei der Erstimpfung.

  • Impfung: Ich bin verunsichert, da ich viel negatives gehört habe.

    Mythen und Irrtümer zum Impfen

    Zu Beginn der Corona-Impfung herrscht ein erhöhtes Informationsbedürfnis. Leider sind jedoch auch viele Desinformationen im Umlauf. Die Bundesregierung hat einige von ihnen aufgenommen und erklärt, was dahinter steckt:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/mythen-impfstoff-1831898

     

     

    Seit Jahren tauchen im Internet viele allgemeine Mythen rund um das Impfen auf. Antworten auf die 20 häufigsten Einwände gegen das Impfen hat das Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut zusammengefasst:

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html

     

     

    Des weiteren finden Sie unter "Impfung: Wo finde ich weitere Antworten auf meine Fragen?" weitere Internetseiten mit FAQs.

  • Impfung: Sind Impfstationen in den Landkreisgemeinden geplant?

    Vom 27.02. bis zum 01.03.2021 entsteht eine dezentrale Impfstation für Personen aus der Region Cadolzburg und Seukendorf im Gemeindehaus Seukendorf.

    Vom 01.03. bis zum 03.03.2021 wird dann eine dezentrale Impfstation für Personen aus der Region und Langenzenn und Wilhermsdorf im Bürgerhaus Langenzenn eingerichtet.

    Weitere dezentrale Impfstationen werden an folgenden Standorten in der genannten Reihenfolge entstehen:

    Zirndorf, Roßtal (für die Region Ammerndorf, Großhabersorf und Roßtal), Stein, Veitsbronn (für die Region Obermichelbach, Puschendorf, Tuchenbach und Veitsbronn) und Oberasbach. Die genauen Termine werden baldmöglichst veröffentlicht.

    Die genauen Zeiträume werden gesondert bekannt gegeben. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Verfügbarkeit des Impfstoffes und Terminauslastung der vorherigen Standorte. Grundsätzlich ist die Möglichkeit der Impfung über das gemeinsame Impfzentrum für Stadt und Landkreis Fürth in der Fürther Rosenstraße gegeben.

  • Impfen: Mein Nachbar ist jünger als ich und wurde schon geimpft und ich warte immer noch auf einen Termin?

    Es werden aktuell alle Personengruppen der höchsten Priorisierung geimpft. Die Einladung zum Termin erfolgt durch einen Algorithmus des bayernweiten Buchungsportals. Hierauf hat das Impfzentrum keinen Einfluss.

    Seit Mitte Februar werden außerdem Personen aus der zweiten Priorisierungsgruppe ausschließlich mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpft. Derzeit ist dieser Impfstoff nur für 18-64-Jährige empfohlen.

  • Impfung: Bekomme ich die Kosten für einen Gebärdensprachdolmetscher bzw. Taubblinden-Assistenten erstattet?

    Jeder Betroffene kann auf einen ausgebildeten Gebärdensprachdolmetscher bzw. Taubblinden-Assistenten seiner Wahl zugreifen und diesen mit ins Impfzentrum nehmen. Die Kosten werden dann nachträglich anhand der ausgestellten Rechnung erstattet.

    Analog zur Sozialversicherung können auf jeden Fall zumindest diejenigen Kosten erstattet werden, die nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) berechnungsfähig sind.

  • Impfung: Wo finde ich weitere Antworten auf meine Fragen?

    FAQs:

     

    Informationen:

     

    Sollten Sie trotzdem noch Fragen zur Corona-Impfung haben, richten Sie diese bitte an die Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V. (AgNF), welche unser Impfzentrum betreiben und eine Hotline dafür besitzen.

     

    impfzentrum@agnf.org

    0911 / 950 917 - 0

  • Corona-Warn-App: Sie haben Probleme oder Fragen

    Hilfe und Informationen finden Sie hier

  • Corona-Warn-App: Ich habe eine Meldung mit „Erhöhtem Risiko“ erhalten

    Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung ein erhöhtes Infektionsrisiko ergeben hat, da innerhalb der vergangenen 14 Tage Begegnungen mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person stattgefunden haben.

    Die Person erhält die Verhaltenshinweise, sich, wenn möglich, nach Hause zu begeben bzw. zu Hause zu bleiben sowie mit seinem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen.

  • Corona-Warn-App: Ich habe eine Meldung mit „Niedrigem Risiko“ erhalten

    Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert lagen.

    Die Person wird über allgemein geltende Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen informiert.

  • Corona-Warn-App: Ich habe weitere Fragen

    Die Bundesregierung und das Robert-Koch-Institut beantworten auf ihren Webseiten häufige Fragen zur Warn-App.

  • Einreise aus dem Ausland: Welche Risikogebiete gibt es?

    Aktuelle Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete sind auf der Seite des Robert-Koch-Instituts zu finden.

  • Einreise aus dem Ausland: Was muss ich nach meiner Einreise aus einem Risikogebiet tun?

    Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat eine Einreisequarantäneverordnung erlassen. Sollten Sie aus einem Risikogebiet einreisen, melden Sie sich bitte vorab unter: https://www.einreiseanmeldung.de an.

    Hinweis:
    Gemäß Verordnung besteht eine Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten.
    Weitergehende Informationen erhalten Sie auf der Website Infektionsschutz.de. Verhaltensregeln und –empfehlungen für die häusliche Quarantäne finden Sie ebenfalls auf der Website.

  • Einreise aus dem Ausland: Was muss ich tun, wenn sich während der Einreise-Quarantäne Symptome entwickeln?

    Sollten Sie während der Einreise-Quarantäne Symptome entwickeln, benachrichtigen Sie bitte das Gesundheitsamt per E-Mail an Gesundheitsamt@LRA-FUE.Bayern.de mit den folgenden Informationen:

    • Name, Vorname, Geburtsdatum
    • Adresse
    • Zeitraum und Ort des Aufenthalts im Risikogebiet
    • Welche Symptome haben sich entwickelt?

      • Seit wann haben Sie die Symptome?
      • Haben Sie bereits einen Test gemacht?

    Die Symptome finden Sie auch unter „Sie sind erkrankungsverdächtig …“  „Welche Krankheitszeichen werden durch das Corona-Virus SARS-COV-2 ausgelöst?“

  • Einreise aus dem Ausland: Wird meine Einreise-Quarantäne durch das Gesundheitsamt aufgehoben?

    Nein, die Quarantäne endet gemäß der Einreise-Quarantäneverordnung – EQV 10 Tage nach der Einreise. Details und Ausnahmen sind in der Verordnung enthalten. Diese FAQ spiegelt nicht zwingend den tagesaktuellen Stand wieder, da die Verordnung derzeit häufig angepasst werden. Informieren Sie sich deshalb, ob sich an der Regelung etwas geändert hat.

  • Sie sind erkrankungsverdächtig: Welche Krankheitszeichen werden durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 ausgelöst?

    Husten

    45 %

    Fieber

    38 %

    Schnupfen

    20 %

    Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns*

    15 %

    Lungenentzündung

    3,0 %

    Quelle: RKI.de Stand 15.10.2020

    Weitere Symptome:

    Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Abgeschlagenheit, allgemein grippale Symptome

    Die Krankheitsverläufe sind teilweise unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

    Eine Orientierungshilfe, was bei diesen Symptomen zu tun ist, gibt ein Merkblatt für Bürgerinnen und Bürger.

    Weitere Informationen finden Sie unter Infektionsschutz.de

  • Sie sind erkrankungsverdächtig: Ich habe Symptome die auf Corona hindeuten. Was muss ich tun?

    Wenn Sie Krankheitsanzeichen wie Husten, erhöhte Temperatur oder Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche bemerken, die auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hindeuten, sollten Sie zu Hause bleiben, die Abstands- und Hygieneregeln einhalten und sich telefonisch beraten lassen.

    Rufen Sie am besten die Telefonnummer 116117, die Hausarztpraxis oder einen anderen behandelnden Arzt bzw. eine Ärztin an. Diese Kontaktstellen informieren über das weitere Vorgehen. Wenn Sie nicht gleich jemanden erreichen, versuchen Sie es erneut. In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, sollten Sie die Notfallnummer 112 anrufen. Um sich und andere zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall ohne vorherige telefonische Anmeldung eine Arztpraxis aufsuchen.

    Eine Orientierungshilfe, was bei diesen Symptomen zu tun ist, gibt ein Merkblatt für Bürgerinnen und Bürger.

    Weitere Informationen finden Sie unter Infektionsschutz.de

  • Sie sind erkrankungsverdächtig: Muss ich nach einem Test bei bestehender Symptome in Quarantäne?

    Wer Symptome hat, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und nach ärztlicher Beratung einen Test durchführt, hat sich in Quarantäne zu begeben und dort häuslich von anderen Personen zu isolieren.

    Bei Verdachtspersonen endet die häusliche Isolation mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses, spätestens jedoch mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der Testung.

    Ist das Testergebnis der Verdachtsperson positiv, wird die Isolation fortgesetzt und das zuständige Gesundheitsamt trifft die notwendigen Anordnungen.

    Quelle: Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen hier.

  • Sie sind Kontaktperson: Was ist nach Kontakt zu einer an COVID-19 erkrankten Person zu tun?

    Wenn Sie engen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten Sie Ihre Sozialkontakte minimieren und sich häuslich von anderen Personen absondern.

    Stellen Sie sicher, dass Sie auf der Kontaktpersonenliste des Erkrankten stehen. Sobald die Kontaktpersonenliste des Erkrankten im Gesundheitsamt angekommen ist, werden Sie kontaktiert und als Kontaktperson aufgenommen und erhalten einen Quarantäne-Bescheid.

    Bei Positivfällen in Gemeinschaftseinrichtungen, wie z.B. Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen, erfolgt die Kontaktpersonenermittlung über die Einrichtungsleitung. Diese leitet dann eine Liste mit den ermittelten Personen dem Gesundheitsamt zu.

    Eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist nur erforderlich, wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist auf die Kontaktpersonenliste zu gelangen.

  • Sie sind Kontaktperson: Bei welcher Intensität des Kontakts ist eine Quarantäne nötig?

    Informationen zur Einstufung als KP1 bzw. KP2 finden Sie in der Anleitung: Wer ist Kontaktperson

    Weitere Information bietet die Seite des Robert-Koch-Instituts.

    KP1

    Nur bei Kontakt der Kategorie KP1 ist eine Quarantäne erforderlich.

    KP2

    Bei Kategorie KP2 ist nur eine Kontaktreduktion angeraten, aber KEINE Quarantäne. Die Reduktion bezieht sich auf die Anzahl an Kontakten, sowie die Intensität. Hierzu hilft die Formel AHA+L+A.

    • Abstand halten
    • Hygiene beachten
    • Alltagsmaske tragen
    • Lüften (regelmäßig)
    • App (Corona-Warn-App)
  • Sie sind Kontaktperson: Ist die Quarantäne als Kontaktperson mit einem Negativ-Test beendet?

    Nein, da nach aktuellem Stand für die Gesundheitsämter nur molekularbiologische Tests (keine Antikörper-Tests) verwertbar sind. Diese stellen nur eine Momentaufnahme der Infektiosität dar.

    Da die Inkubationszeit (Dauer von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung) bis zu 14 Tage beträgt, kann innerhalb dieser Zeit eine Erkrankung auftreten, die unter Umständen auch ohne Symptome verläuft. Daher verkürzt oder beendet ein negatives Testergebnis nicht die Quarantänezeit!

  • Sie sind Kontaktperson: Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    Die Inkubationszeit, das heißt die Dauer von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung, beträgt beim Coronavirus SARS-CoV-2 im Mittel fünf bis sechs Tage. In verschiedenen Studien wurde berechnet, dass nach 10 bis 14 Tagen 95 Prozent der Infizierten Krankheitszeichen entwickelt hatten.

    Quelle: Infektionsschutz.de

  • Sie sind Kontaktperson: Andere Kontaktpersonen wurden schon aus der Quarantäne entlassen

    Da die Inkubationszeit (Dauer von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung) bis zu 14 Tage beträgt, kann innerhalb dieser Zeit eine Erkrankung auftreten. Da dies bis zum Ende des Zeitraums möglich ist, wird das Gesundheitsamt Fürth die Quarantäne nicht verkürzen.

  • Sie sind Kontaktperson: Wird die Quarantäne als Kontaktperson noch einmal explizit aufgehoben?

    Das Gesundheitsamt Fürth stellt zu Beginn der Quarantäne einen Bescheid über den vollständigen Zeitraum aus. Der letzte Tag auf dieser Bescheinigung ist stets miteingeschlossen.

    Am darauffolgenden Tag ist die Kontaktperson automatisch aus der Quarantäne entlassen.

  • Sie sind nachweislich erkrankt: Ich habe einen positiven Test. Was muss ich jetzt tun?

    Sie sind nach der Allgemeinverfügung „Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I und von Verdachtspersonen“ verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben und sich häuslich von anderen Personen abzusondern.

    Falls Sie noch nicht vom Gesundheitsamt kontaktiert wurden, senden Sie uns bitte Ihren Labornachweis oder Ihre Benachrichtigung an gesundheitsamt@lra-fue.bayern.de mit folgenden Informationen:

    • Name, Vorname, Geburtsdatum
    • Adresse des Wohnsitzes
    • Falls ein abweichender Aufenthaltsort besteht, diesen bitte ebenfalls angeben
    • Telefonnummer unter der man Sie erreicht (vorzugsweise Festnetz)
    • Haben Sie Symptome wie Fieber, Husten, Atembeschwerden oder Geruchs-/Geschmacksstörung? Wenn ja seit wann?
    • Besuchen Sie eine Gemeinschaftseinrichtung, wie eine Schule, Kindergarten oder Pflegeheim
    • Sind Sie in einer medizinischen Einrichtung tätig?

    Warten Sie auf Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt Fürth. Dies wird auf telefonischem Wege mit unterdrückter Nummer passieren. Sollten Sie diese in Ihrem Telefon abblocken, deaktivieren Sie diese bitte für die Dauer der Erkrankung.

    Überprüfen Sie Ihren E-Mail-Posteingang auf Nachrichten vom Gesundheitsamt.

    Informieren Sie Ihren Arbeitgeber bzw. die Leitung der Einrichtung.

    Verhaltensregeln und -empfehlungen für die häusliche Quarantäne finden Sie auf Infektionsschutz.de

  • Sie sind nachweislich erkrankt: Wie lange dauert es, bis man wieder gesund ist?

    Das lässt sich nicht allgemein sagen. Die Erkrankung COVID-19 verläuft sehr unterschiedlich: Viele Menschen spüren nur leichte Beschwerden, manche bemerken gar keine Krankheitszeichen. Andere haben einen schweren Krankheitsverlauf, der sogar zu Lungenversagen und zum Tod führen kann.

    Bei Menschen mit leichteren Verläufen, die zu Hause auskuriert werden können, geht man derzeit davon aus, dass sie spätestens nach 14 Tagen wieder genesen sind. Bei schweren Krankheitsverläufen dauert es in der Regel länger, bis man wieder gesund ist. Die Entscheidung, ob eine Person als genesen und nicht mehr ansteckend gilt, trifft das zuständige Gesundheitsamt.

    Quelle: Infektionsschutz.de

  • Sie sind nachweislich erkrankt: Warum werde ich nicht mehr regelmäßig angerufen?

    Waren Sie vor Ihrer Erkrankung Kontaktperson, wurden Sie regelmäßig kontaktiert, um Symptome wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit oder Geruchs-/Geschmacksstörung abzufragen.

    Diese Information benötigen wir, um eine gezielte Testung der Symptomatik auf eine Erkrankung an SARS-CoV-2 durchführen zu lassen.

    Wenn Sie allerdings an COVID 19 erkranken benötigen Sie die Hilfe der behandelnden Medizin. Das Gesundheitsamt ist für das Eindämmen von Infektionskrankheiten zuständig, nicht aber für die Behandlung von Krankheiten.  Sollten Sie während der Erkrankung an dringend behandlungsbedürftigen Symptomen leiden, kontaktieren Sie daher bitte Ihren Hausarzt/Facharzt, die KVB (tel. 116 117), oder den Rettungsdienst und teilen Sie diesen mit, dass Sie an COVID-19 erkrankt sind, damit Sie einen Termin außerhalb der normalen Sprechstunde erhalten und das medizinische Personal die nötige Schutzausrüstung trägt.

    Informieren Sie bitte das Gesundheitsamt per E-Mail an Gesundheitsamt@LRA-FUE.Bayern.de, sollte der Erkrankte in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Hierbei sind folgende Informationen anzugeben:

    • Name, Vorname, Geburtsdatum
    • Adresse
    • Datum der Aufnahme
    • Grund der Aufnahme (z.B. Schwerer COVID-19 Verlauf, Herzinfarkt, …)
  • Sie sind nachweislich erkrankt: Warum habe ich noch keine Bescheinigung der Quarantäne?

    Erkrankte erhalten nach Anordnung durch das Gesundheitsamt eine Bescheinigung über die ausgestellte Quarantäne. Diese erste Bescheinigung beinhaltet noch kein End-Datum, da jeder individuell nach Abklingen der Infektiosität entlassen wird.

    Sollten Sie nach einer Woche noch keine Bescheinigung erhalten haben, schreiben Sie uns bitte eine Mail an gesundheitsamt@lra-fue.bayern.de

    Nach Entlassung aus der Quarantäne erhalten Sie dann eine Bescheinigung über den vollständigen Zeitraum der Quarantäne. Wann die Quarantäne endet, finden Sie unter der FAQ „Wann endet meine Quarantäne als Erkrankter?“.

  • Sie sind nachweislich erkrankt: Wie läuft das mit der Zahlung von Verdienstausfall bei Quarantäne?

    Mit einem Nachweis über die Quarantänedauer kann ein eventuell bestehender Anspruch auf Entschädigung/Lohnersatz gem. § 56 IfSG bei der Regierung von Mittelfranken eingereicht werden. Der Antrag hat durch den Arbeitgeber gestellt zu werden.

    Hierfür wird er von Ihnen einen Bescheid über die Dauer der Quarantäne brauchen.

    Sollten Sie Symptome entwickeln und deshalb arbeitsunfähig sein, benötigen Sie für diesen Zeitraum eine Krankschreibung, da Ihr Arbeitgeber sonst unter Umständen auf den Kosten sitzen bleibt.

    Weitere Antworten zu Fragen finden Sie auf der Internetseite des Bundesarbeitsministeriums.

  • Sie sind nachweislich erkrankt: Wann endet meine Quarantäne als Erkrankter?

    „Eine erneute Testung auf Sars-CoV-2 ist für eine Entisolierung nach den Vorgaben des RKI zum Entlassmanagement bei einem leichten oder asymptomatischen Verlauf nicht notwendig.
    Das heißt in der Regel bei einem Krankheitsverlauf, der keine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig machte, ist ein Abschlusstest zur Quarantänebeendigung nicht vorgesehen.

    Die Quarantäne kann jedoch nur nach Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt unter Berücksichtigung weiterer Vorgaben des RKI durch das Gesundheitsamt beendet werden. Dies gilt auch bei einer Wiederzulassung von Gemeinschaftseinrichtungen oder bei Wiederaufnahme beruflicher Tätigkeiten.“

  • Hilfe in Krisensituationen: Medizinische Probleme

    Auch während Corona sind für den kurativen Bereich Ihre bekannten Haus- und Fachärzte zuständig. Bitte wenden Sie sich deshalb an diese bekannten Stellen und rufen Sie im Notfall den Notruf 112.

  • Hilfe in Krisensituationen: Familienprobleme

    Sollten Sie durch den gestiegenen Stress in der Familie Hilfe benötigen, erreichen Sie den allgemeinen Sozialdienst

    • innerhalb der Dienstzeit: 0911/9773-1865
    • außerhalb der Dienstzeit und am Wochenende: 0911/9773-3333

     

    Diese bieten eine telefonische Gesprächsbereitschaft für Kinder Jugendliche und Eltern in akuten Krisen wie z.B. Erziehungsprobleme, Misshandlungs- oder Missbrauchssituationen.

     

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Jugendamtes.


CORONA-Testzentrum
CORONA-Impfzentrum
Kontakt

Tel.: 0911 9773-3039
Mo.-Mi.: 7:30 bis 16:00 Uhr
Do.: 7:30 bis 17:00 Uhr
Fr.: 7:30 – 12:30 Uhr

Für allgemeine Gesundheitsamtsanfragen senden Sie bitte eine eMail an gesundheitsamt@lra-fue.bayern.de

Ansprechpartner in Krisensituationen