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Die Brutschutzzeit am Hainberg beginnt wieder!

Ab 1. April beginnt wieder die Brutschutzzeit im Naturschutzgebiet Hainberg. Die Besucher dürfen in dieser Zeit neben der Kernzone auch in der markierten Brutschutzzone die Wege nicht verlassen. Diese Zonen sind mit Hinweisschildern gekennzeichnet. Die genaue Lage der Brutschutzzone ist auch auf den zehn großen Hinweistafeln an den Eingängen zum Naturschutzgebiet ersichtlich. 

Das Naturschutzgebiet Hainberg ist mit seiner Vielzahl vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume ein wichtiger Baustein, den es gilt für unsere Kinder und deren Kinder zu erhalten.

Gerade jetzt im Frühjahr gehören die bodenbrütenden Vogelarten zu den am meisten gefährdeten Tierarten. Für eine erfolgreiche Brut von Heidelerche und anderen Vogelarten, die auf dem Boden oder in Bodennähe brüten, sind störungsfreie Nistgelegenheiten dann unerlässlich. Durch unnötige Beunruhigungen durch den Menschen, freilaufende Hunde und Katzen, wird der Bruterfolg gefährdet bzw. unmöglich. 

Deshalb ist es für die dort beheimatete Tier- und Pflanzenwelt außerordentlich wichtig, dass die Verbote des Naturschutzgebietes Hainberg (NSG-VO) beachtet werden.

Vom 1. April bis 30. Juni werden daher die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte der Naturschutzbehörde mit Unterstützung der Polizei verstärkt auf das Einhalten der Schutzverordnung achten.

Unser Appell an alle Besucher: Nehmen Sie bitte Rücksicht auf die dort lebenden Tier- und Pflanzenarten, damit unsere nachfolgenden Generationen auch noch die biologische Vielfalt genießen können.

Karte des NSG Hainberg mit Kern- und Brutschutzzonen als PDF


Ab 01.03. kein Baum- und Heckenschnitt !

Hecken und Bäume sind Lebensstätten, die einer Vielzahl von Tieren Nahrung, Unterschlupf und Nistmöglichkeit bieten. Als wichtige Strukturelemente in unserer Landschaft sind sie gesetzlich geschützt. Die naturschutzrechtlichen Vorgaben sollen vor allem sicherstellen, dass Tiere nicht während ihrer Brut- und Fortpflanzungszeiten gestört werden.

Auch Röhricht (große Bestände an Rohrkolben, Schilf, Binsen) und ständig wasserführende Gräben fallen unter diese Schutzvorschriften.

Rechtliche Grundlage für den Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen ist § 39 Absatz 5 des Bundesnaturschutzgesetzes (gültig seit 01.03.2010). Teilweise gelten auch Regelungen des Bayerischen Naturschutzgesetzes.

Für den Schnitt von Bäumen, Hecken, Röhrichten und anderen Gehölzen gibt es deshalb bestimmte Ausschlusszeiten, die beachtet werden müssen:

In der Zeit vom 01.03. bis 30.09. eines Jahres ist es grundsätzlich verboten einen Rückschnitt vorzunehmen oder den Baum bzw. das Gehölz auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen.

Ob im Einzelnen eine Ausnahme für eine derartige Maßnahme zulässig ist, darüber berät Sie die Untere Naturschutzbehörde gerne.

GANZJÄHRIG sind die Verbote des § 44 Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes, die dem Schutz besonders geschützter Tierarten wie Vögeln, Fledermäusen, Eidechsen sowie deren Lebensräumen dienen, einzuhalten.

Sollten sich demnach vorgenannte Tierarten, Höhlungen oder Nester im Gehölz oder Erdlöcher darunter oder in dessen Umfeld befinden, muss der Gehölzschnitt eingestellt und die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Fürth kontaktiert werden. Erfolgt ein Gehölzschnitt trotz Vorhandensein gesetzlich geschützter Arten, kann dies eine Straftat verwirklichen, welche mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden kann.

Antrag auf Befreiung vom Gehölzschnitt- und Gehölzbeseitigungsverbot


ACHTUNG: Ab 15.11. gilt die neue Sperrfrist für die Ausbringung von Düngemitteln auf Grünland

Bitte beachten Sie:

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Uffenheim hat eine neue Allgemeinverfügung nach § 6 Abs. 10 Düngeverordnung (DüV) erlassen (siehe Anhang).

Die Sperrfrist für die Ausbringung von Düngemitteln auf Grünland, Dauergrünland und Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau wird festgelegt auf die Zeit vom 15. November 2019 bis einschließlich 14. Februar 2020.

Anhang: Allgemeinverfügung nach § 6 Abs. 10 Düngeverordnung gültig ab 15.11.2019


DROHNEN, HUNDE OHNE LEINE - NEIN DANKE!

Aktuell haben uns vermehrt Mitteilungen über Verstöße gegen die Verordnung des Naturschutzgebietes Hainberg Landkreis Fürth und Stadt Nürnberg (NSG-VOvom 31.01.1995 erreicht.

HUNDE OHNE LEINE  und  FLÜGE VON QUADROKOPTERN (DROHNEN)

sind nur zwei Beispiele von Mitteilungen und damit Verstöße gegen die Verordnung.

Wir weisen darauf hin, dass es sich bei den Verstößen gegen die Verordnung um Ordnungswidrigkeiten handelt, die mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro ahnden werden können.

Stichpunktartige Verbote aus der Verordnung über das Naturschutzgebiet Hainberg

  • Befahren mit Fahrzeugen aller Art
  • Wohnwagen abstellen
  • Reiten
  • in der Zone A die befestigten Wege zu verlassen
  • in der Zone B die befestigten Wege vom 01.04. - 30.06. jeden Jahres zu verlassen
  • Hunde frei laufen lassen
  • Wege oder Straßen neu anlegen
  • Wasser zu entnehmen oder Wasserläufe zu verändern
  • Lebensbereiche der Tiere zu stören oder zu verändern
  • Pfanzen einzubringen
  • Tiere auszusetzen
  • Pflanzen oder Pflanzenteile zu entnehmen, beschädigen
  • freilebende Tiere stören, nachstellen, fangen, verletzen, töten
  • Sachen jeglicher Art zu lagern
  • Feuer machen, Grillen
  • Zelten, campen
  • Tonübertragungsgeräte benutzen, Lärm machen
  • Fütterungsstellen anlegen
  • Luftfahrzeuge (z.B. Drohnen), Bootsmodelle jeglicher Art zu betreiben

Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

Wenn Sie den genauen Wortlaut wissen möchten, lesen Sie bitte die Verordnung über das Naturschutzgebiet Hainberg.


ACHTUNG! NEUER SCHUTZSTATUS FÜR GRAUPAPAGEIEN

Ab 04.02.2017 ist der Graupapagei in der Verordnung (EU) 2017/160 vom 01.02.2017 im Anhang A gelistet. Bisher war er im Anhang B gelistet.

Das betrifft den KONGO-GRAUPAPAGEI sowie den TIMNEH-GRAUPAPAGEI.

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Was bedeutet das für Züchter und Halter von Graupapageien?

Ab dem 04.02.2017 dürfen alle Graupapageien nicht mehr ohne EG-Vermarktungsgenehmigung verkauft oder in sonstiger Weise vermarktet werden. Das gilt auch für die Tiere, für die bereits aus den Jahren 1984-1997 eine blaue "Cites-Bescheinigung" vorliegt, in der lediglich die rechtmäßige Herkunft bestätigt wird, jedoch keine Ausnahme vom Vermarktungsverbot enthalten ist.

Eine gültige EG-Vermarktungsbescheinigung beantragen Sie bei der, für Sie zuständigen, Unteren Naturschutzbehörde.

Eine Vermarktung von Graupapageien ab dem 04.02.2017 ohne gültige Vermarktungsgenehmigung ist eine Straftat und kann gegenüber dem Verkäufer und auch dem Käufer verfolgt werden.

Sollten Sie Fragen dazu haben, rufen Sie uns an oder schicken uns eine Anfrage per E-Mail. Kontaktdaten siehe rechter Rand.


Umstrukturierung in der Unteren Naturschutzbehörde

Im Landratsamt Fürth wurde der Bereich Umwelt- und Naturschutz umstrukturiert, nach Vorbild der Regierungen, nämlich in ein Verwaltungs- und ein Technik-Sachgebiet. Im Zuge dessen wurden auch die E-Mail-Adressen geändert.


Kontakt:

Landratsamt Fürth
Untere Naturschutzbehörde
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Tel.: 0911 9773 0
Fax: 0911 9773 1402

Erreichbarkeit:
Derzeit kein offener Parteiverkehr
Termine und Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung!

Herr Ebert
Naturschutzrecht
Zimmer 1.47
Telefon: 0911 9773 1411

Herr Koch
Naturschutzrecht
Zimmer 1.48
Telefon: 0911 9773 1450

Frau Zink
Naturschutz-Recht
Zimmer 1.49
Telefon: 0911 9773 1419

Frau Wesser
Naturschutz-Recht
Zimmer 1.49
Telefon 0911 9773 1446

E-Mail: naturschutz@lra-fue.bayern.de

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Herr Leßmann
Naturschutzfachkraft
Zimmer 2.44
Telefon: 0911 9773 1420

Frau Nitsche
Naturschutzfachkraft
Zimmer 2.45
Telefon: 0911 9773 1418

Frau Peter
Naturschutzfachkraft
Zimmer 2.45
Telefon: 0911 9773 1422 E-Mail:

naturschutz-technik@lra-fue.bayern.de