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Honigbiene

Die allgemein bekannte Honigbiene (Apis mellifera) ist nur eine von vielen heimischen Bienenarten. Im Gegensatz zu den meisten wildlebenden Arten bildet sie Staaten und wird zur Honigproduktion vom Menschen als „Haustier“ gehalten. Neben der Honigbiene gibt es aber auch eine ganze Reihe solitär und wild lebender Bienenarten. Alle Bienenarten (auch wildlebende Solitärbienen) sind äußerst wichtig für den Naturhaushalt, da viele Pflanzen auf die Bestäubungsleistung angewiesen sind um Ihre Früchte reifen zu lassen. Um Wildbienen zu fördern können Sie im Garten z. B. Bereiche mit heimischen Blühpflanzen anlegen.

Eine Methode wildlebende Bienen zu unterstützen ist das Errichten von Insektenhotels, jedoch gibt es Möglichkeiten solche Nistplätze auf natürliche Art und Weise zu entwickeln z. B. indem abgestorbene Baumstümpfe stehen gelassen werden. Diese Baumstümpfe dienen nicht nur den wildlebenden Bienen als Unterschlupf, sondern auch andere Insekten werden ihn nutzen. Zudem kann auch eine Rose den Stumpf als Ranke nutzen. Ein wildromantisches Fleckchen im Garten!

Auch im Naturschutzgebiet Hainberg lassen sich Wildbienen beobachten. Für viele Wildbienen, Grab- und Wegwespen sind Sandmagerrasen, wie er am Hainberg zu finden ist,  ein geradezu idealer Lebensraum, denn sie können den lockeren Sand gut für ihre Bedürfnisse nutzen: sie graben z. B. Brutröhren in den Boden, in die sie ihre Eier zusammen mit einem Nahrungsvorrat für die Larve ablegen. Da sich der Boden in der Sonne stark erwärmt und nach einem Regen schnell trocknet, bietet er günstige Voraussetzungen für die Entwicklung der vergrabenen Brut.

Hier einige Arten im Portrait:

Die Große Weiden- Sandbiene wird im Frühjahr durch Kolonien mit Tausenden von Nestern sichtbar. Leider erlebt die Art zurzeit am Hainberg einen starken Rückgang, was auf das Zuwachsen der Nistbe-reiche zurückzuführen ist. Diese Biene sammelt ausschließlich Pollen verschiedener Weiden-Arten als Larvennahrung. Im Bild ist ein weibliches Tier zu sehen, das mit "Höschen" aus Weiden-Pollen an den Beinen im Nistbereich ankommt.

Die Hosenbiene hat sich auf Pollen von Korbblütlern spezialisiert. Wenn sie im verfestigten Sand ein Nest ausgegraben hat, trägt sie in besonders großen Hosen den Pollen ein, um dann ein Ei auf den Pollenkuchen zu legen. Sie nistet in kleinen Ansammlungen.

Mehr Tipps zur Förderung von Wildbienen finden Sie hier:

http://www.wildbienen.info/artenschutz/nahrung01.php

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