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Radioaktive Abfälle

Radioaktive Abfälle, umgangssprachlich Atommüll, Rückstände, die bei der Verarbeitung und Anwendung radioaktiven Materials (z. B. in der Kerntechnik, Nuklearmedizin), besonders beim Betrieb von Kernreaktoren und bei der Verarbeitung und Wiederaufarbeitung ausgedienter Kernbrennelemente, entstehen und aufgrund ihrer Radioaktivität besondere Probleme bei ihrer Beseitigung und Lagerung aufwerfen.

Radioaktive Abfälle werden nach ihrer Wärmeentwicklung unterschieden, je nachdem, ob diese vernachlässigbar, gering oder stark ist. Abhängig vom Aggregatzustand, von der Wärmeentwicklung, der spezifischen Aktivität und der Radiotoxizität werden verschiedene Verfahren zur Konditionierung radioaktiver Abfälle angewandt. Gasförmige und flüssige radioaktive Abfälle werden in der Regel in eine feste Form überführt. Sie müssen zunächst in ihrer Aktivität abklingen, ehe sie der eigentlichen Entsorgung und Endlagerung zugeführt werden.

Die rechtlichen Grundlagen zu ihrer Behandlung finden sich v. a. im Atomgesetz (Kernenergierecht) und in der Strahlenschutzverordnung (Strahlenschutz).

Strahlenschutz

Unter Strahlenschutz versteht man Maßnahmen zum Schutz des Menschen und seiner Umwelt vor den schädlichen Wirkungen ionisierender Strahlung (z.B. Röntgen-, Alpha-, Beta-, Gammastrahlung). Einzelheiten regeln Atomgesetz und Strahlenschutzvorsorgegesetz sowie Strahlenschutzverordnung und Röntgenverordnung.
Zentrale Anlaufstelle für alle Belange des Strahlenschutzes auf Bundesebene ist das Bundesamt für Strahlenschutz, das auch die Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission beherbergt.

Mobilfunkanlagen

Mit Mobilfunk kann Information drahtlos mit Hilfe hochfrequenter elektromagnetischer Felder übertagen werden. Die Nutzung von C-, D- und E-Netz aber auch verschiedener Funkrufdienste oder von mobilen Satellitenfunk ist für jedermann möglich.

Hochfrequente Felder können, abhängig von ihrer Frequenz, in den Körper eindringen. Die Grenzwertempfehlungen der Internationalen Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung ICNIRP schützen vor der dabei möglichen Wärmewirkung. Diese Empfehlungen sind Grundlage der Hochfrequenz-Grenzwerte der 26. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (26. BImSchV).

Die sogenannten athermischen Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder sind Gegenstand der aktuellen Forschung. Die Bewertung der bisher dazu vorliegenden Ergebnisse durch die ICNIRP hat ergeben, dass zur Zeit kein Grund für eine Änderung der bestehenden Grenzwerte vorliegt.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat eine Datenbank über alle Standorte von Mobilfunkanlagen in Deutschland eingerichtet. Unter www.bundesnetzagentur.de (EMF-Datenbank) können Sie sich über die Standorte von Mobilfunkanlagen in Ihrer Nähe informieren. 

Infomaterialien finden Sie als Download auf der Seite des Bayerischen Ministerium für Umwelt und Gesundheit "Publikationen".

Kontakt:


Herr Bittner
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Zi.: 1.50

Tel.: 0911 / 9773 - 1413
Fax: 0911 / 9773 - 1402

E-Mail: h-bittner@lra-fue.bayern.de

Erreichbarkeit:

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Termine und Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung!