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Altölverordnung

Jährlich werden in Deutschland ca. 1,1 Millionen Tonnen Frischöl eingesetzt. Knapp die Hälfte davon geht durch Schmierung, Oxidationsprozesse und Leckagen verloren. Etwa 600.000 Tonnen fallen als Altöl an. Es enthält neben Ölanteilen auch Lösungsmittel, Schwermetall-Verbindungen und Abrieb. Altöl ist schon in geringsten Mengen wasserschädigend. Bereits ein Tropfen kann viele hundert Liter Trinkwasser unbrauchbar machen.

Die Altölverordnung regelt den Umgang und die Verwertung mit gebrauchten Ölen, welche als Abfall anfallen. Wer aufgrund seiner gewerbliche Tätigkeit frische Verbrennungsmotoren- oder Getriebeöle an Endverbraucher verkauft, hat bestimmte gesetzliche Vorschriften zu beachten.

Welche Öle müssen von der Altölannahmestelle zurückgenommen werden?

  • Verbrennungsmotorenöle
  • Getriebeöle
  • Ölfilter und beim Ölwechsel regelmäßig anfallende ölhaltige Abfälle


Was sind die Pflichten des Verkäufers von Ölen?

  • Verbrennungsmotoren- und Getriebeöle in Dosen oder Kanistern dürfen nur mit dem aufgedruckten oder aufgeklebten Hinweis „Dieses Öl gehört nach Gebrauch in eine Altölannahmestelle! Unsachgemäße Beseitigung von Altöl gefährdet die Umwelt! Jede Beimischung von Fremdstoffen wie Lösemitteln, Brems- und Kühlflüssigkeiten ist verboten” verkauft werden.

  • Wer gewerbsmäßig Verbrennungsmotoren- oder Getriebeöl an Endverbraucher abgibt, hat vor einer Abgabe eine Annahmestelle für solche gebrauchten Öle einzurichten oder eine solche durch entsprechende vertragliche Vereinbarung nachzuweisen. Befindet sich Ihre Annahmestelle nicht am Verkaufsort, so muss sie in einem solchen räumlichen Zusammenhang zum Verkaufsort stehen, dass ihre Inanspruchnahme für den Käufer zumutbar ist.

  • Bei der Abgabe an private Endverbraucher ist durch leicht erkennbare und lesbare Schrifttafeln am Ort des Verkaufs auf die Annahmestelle hinzuweisen. Die Annahmestelle muss gebrauchte Verbrennungsmotoren- oder Getriebeöle bis zur Menge der im Einzelfall abgegebenen Verbrennungsmotoren- und Getriebeöle kostenlos zurücknehmen.  Die Gebinde müssen zuvor nicht bei der selbigen Stelle gekauft worden sein, weshalb auch ein Kassenbon als Nachweis nicht erforderlich ist. Die Gebinde müssen zudem auch nicht in ihrer Originalverpackung zurückgegeben werden. Sie sind jedoch in einem stabilen für Altöl ausgelegtem Behältnis abzugeben.

  • Es ist darauf zu achten das Altöle nicht mit anderen Abfällen vermischt werden dürfen. Altöle unterschiedlicher Sammelkategorien dürfen zudem nicht untereinander gemischt werden.

Kontakt:

Frau Hartmann
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Zi. Nr.: 1.55
Tel.: 0911-9773-1405
Fax: 0911-9773-1402
E-Mail: t-hartmann@lra-fue.bayern.de

Frau Hoffmann
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Zi. Nr.: 1.54
Tel.: 0911-9773-1444
Fax: 0911-9773-1402
E-Mail: s-hoffmann@lra-fue.bayern.de

Öffnungszeiten:

Montag - Mittwoch
07:30 - 16:00 Uhr

Donnerstag
07:30 - 17:00 Uhr

Freitag
07:30 - 12:30

Um Ihr Anliegen direkt zu bearbeiten, sind vorherige Terminvereinbarungen notwendig.