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Elektro- und Elektronikgerätegesetz

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) dient vorrangig der Vermeidung von Elektro- und Elektronikabfällen und darüber hinaus ihre Wiederverwendung, d.h. die stoffliche Verwertung, um die zu beseitigende Abfallmenge zu reduzieren sowie den Eintrag von Schadstoffen aus Elektro- und Elektronikgeräten in Abfälle zu verringern."

Seit dem 24. März 2006 gilt: Neben den elektronischen gehören nun auch die elektrischen Geräte (kurz gesagt: "Alle Geräte, durch die Strom hindurchfließt") zum Elektroschrott und werden auf Kosten der Herstellerfirma einer umweltgerechten Entsorgung bzw. Verwertung zugeführt: Dies sind:

  • Haushaltsgroßgeräte (z.B. Waschmaschine, Wäscheschleuder, Geschirrspüler, Wäschetrockner, Herd)
  • Kühlgeräte (Kühl- und Gefriergeräte)
  • Informations- und Telekommunikationsgeräte / Geräte der Unterhaltungselektronik (z.B. PC, Monitor, Stereoanlage, TV-Apparat, Radio)
  • Gasentladungslampen (Leuchtstoffröhren)
  • Haushaltskleingeräte, sonstige elektrische und elektronische Geräte (z.B. Kaffeemaschine, Rasierapparat, elektr. Spiel- und Werkzeug)

Die Hersteller kennzeichnen seit 24. März 2006 ihre Produkte mit einem Symbol (durchgestrichene Abfalltonne) um so darauf hinzuweisen, dass diese Geräte kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen oder in ausgewählten Fachgeschäften bzw. kostenpflichtig über die Sperrmüllabfuhr abzugeben sind.

Die Einwohner des Landkreises Fürth können ihren Elektroschrott der Kategorie 1 und 2 kostenlos zur Abholung bei der kommunalen Abfallwirtschaft unter den Telefonnummern 0911 9773 1434 oder 0911 9773 1435 anmelden. Abholtermin ist jeweils der Dienstag (im wöchentlichen Wechsel zwischen dem nördlich und südlichen Landkreisgebiet). Die Anmeldung muss spätestens am Donnerstag vor dem gewünschten Termin erfolgen. Selbstverständlich können alle diese Geräte auch weiterhin kostenlos beim Wertstoffhof zu den Öffnungszeiten abgegeben werden. Bei der Sperrmüllabfuhr werden keinerlei Elektro- und Elektronikgeräte mehr mitgenommen. Sie sind satzungsrechtlich von der Mitnahme ausgeschlossen. Bitte beachten Sie dies beim Ausfüllen der Sperrmüllkarten oder dem Online-Antrag auf Sperrmüllabfuhr!

Alle übrigen Elektro- und Elektronikgeräte (d.h. die genannten Gruppen 3, 4 und 5) müssen seit dem 24. März 2006 zum Wertstoffhof gebracht werden. Eine Entsorgung über den Rest- oder Sperrmüll ist nicht mehr zugelassen.

Batteriegesetz

Batterien sind schadstoffhaltig. Sie enthalten zum Beispiel Säuren und Schwermetalle wie Cadmium, Blei oder Quecksilber. Deshalb dürfen Batterien, Akkus, Autobatterien und Knopfzellen auf keinen Fall in den Restmüll.

Das Batteriegesetz (BattG) schreibt vor, dass jeder, der Batterien verkauft, auch ausgediente Batterien unentgeltlich zurücknehmen muss. Alternativ können die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Fürth Batterien beim Umweltmobil oder den Wertstoffhöfen abgeben.

Die Batterien werden sortiert und - je nach Inhaltsstoffen - wiederverwertet oder in Sonderabfallbehandlungsanlagen entsorgt.

Kontakt:

Herr Scheiderer
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Zi.: 1.45
Tel.: 0911 / 9773 - 1406
Fax: 0911 / 9773 - 1402
E-Mail: m-scheiderer@lra-fue.bayern.de

Erreichbarkeit:
Derzeit kein offener Parteiverkehr
Termine und Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung!