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Verpackungsverordnung

Die bundesweit gültige Verpackungsverordnung (VerpackV) begründet sich auf dem Grundgedanken, dass Verpackungsabfälle mit 30 Prozent des Gewichts und 50 Prozent des Volumens einen wesentlichen Teil des Restmülls aus Haushalten und von haushaltsähnlichen Gewerbeabfällen ausmachen.

Ziel der Verordnung ist die Vermeidung und Verwertung von Verpackungen. Die Verordnung unterscheidet Transportverpackungen, die dem Transport von Waren dienen, Umverpackungen, die Verpackung um eine weitere Verpackung sind, und Verkaufsverpackungen, die das Produkt selbst verpacken.

Die ersten beiden sollen über den Händler / Lieferanten zurückgenommen und den Herstellern zur Verwertung überbracht werden. Für die Sammlung von Umverpackungen muss der Handel Behälter für die Kunden zur Entsorgung im Geschäft aufstellen. Seit Inkrafttreten der Verpackungsverordnung wird teilweise auf viele überflüssige Umverpackungen verzichtet (z.B. der Karton um eine Zahnpastatube).

Zur Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen wurde die Duales System Deutschland GmbH gegründet.  Die Duales System Deutschland GmbH (DSD GmbH) organisiert die Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen für die Hersteller der Verpackungen. In gelben Säcken und Tonnen werden seither Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoff gesammelt.

Pfandpflicht

Eine Mehrwegverpackung wird im Laden zurückgegeben, von dort zum Abfüller transportiert und von diesem gereinigt und wiederbefüllt. Um diesen Kreislauf aufrechtzuerhalten, sind die Verpackungen zumeist mit einem Pfand belegt. Das bekannteste Beispiel für ein Pfandsystem sind die Pfandflaschen für Getränke.

Durch die Verwendung von Mehrwegverpackungen wird die Umwelt geschont, da die Herstellung von Verpackungen die Umwelt belastet. Wird eine Verpackung wiederbefüllt, können diese Belastungen reduziert werden.

Ökobilanzen des Umweltbundesamtes haben ergeben, das eine Biermehrwegflasche selbst bei einem Transport von bis zu 600 Kilometern jeder anderen Einwegverpackung (zum Beispiel Einwegflasche oder -dose) überlegen ist. Klar ist jedoch, je kürzer die Transportwege, desto besser die Ökobilanz.

Kontakt:

Frau Petridis
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Zi.: 1.42
Tel.: 0911 / 9773 - 1409
Fax: 0911 / 9773 - 1402 E-Mail: e-petridis@lra-fue.bayern.de

Erreichbarkeit:
Derzeit kein offener Parteiverkehr
Termine und Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung!