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      Pilotprojekt: Sechs Buslinien im Landkreis verfügen künftig über kostenloses BayernWLAN

      In sechs Buslinien im Landkreis Fürth kann ab sofort ohne Begrenzung, sicher und mit Jugendschutzfilter im Internet gesurft werden. Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Landrat Matthias Dießl schalteten BayernWLAN symbolisch in einem Bus der Linie 63/64 in Stein frei.

      Ausgestattet mit BayernWLAN wurden seit Pfingsten sämtliche Busse der sehr beliebten Linien 112, 113, 114, 123, 125 und 126. Darüber hinaus verfügen zwei Busse der Linien 63/64 über BayernWLAN.

      „Ein echter Gewinn für die Pendler, Schüler und Bewohner des Landkreises Fürth“, hob Markus Söder hervor. Landrat Matthias Dießl freute sich, dass der Landkreis als ein Standort für das Pilotprojekt ausgewählt wurde. „Das kostenfreie Surfen in den Busse steigert die Attraktivität der Buslinien noch einmal erheblich”, sagte der Landrat. „Während Surfen am Steuer eines Autos streng verboten ist, können unsere Busnutzer auf ihrer Reise bequem ins Internet ohne Zusatzkosten.”

      Das Projekt BayernWLAN hat den Aufbau eines engmaschigen Netzes von kostenfreien Hotspots im Freistaat Bayern zum Ziel. Von mindestens 20.000 freien BayernWLAN-Hotspots sollen 8.000 an kommunalen Standorten und 8.000 an den bayerischen Universitäten und Hochschulen entstehen. Weitere 20.000 Hotspots sind an den bayerischen Schulen vorgesehen. „Mit dem BayernWLAN erhält jede Stadt und jede Gemeinde die Möglichkeit, Bürgern und Touristen an ihren attraktiven Plätzen die digitale Welt zu erschließen. Mit unserer Initiative für freies WLAN wollen wir für digitale Chancengleichheit und gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern, in Stadt und Land, sorgen“, so Markus Söder.

      Neben stationärem BayernWLAN in und an Gebäuden – im Zirndorfer Landratsamt wurde es beispielsweise im Oktober 2016 eingerichtet - soll BayernWLAN auch im öffentlichen Personennahverkehr erprobt werden.

      Ziel der Pilotierung ist die Prüfung der Machbarkeit, Akzeptanz und möglicher positiver Auswirkungen der Bereitstellung von BayernWLAN im öffentlichen Personennahverkehr und die Bewertung von technischen Lösungsvarianten für die künftige Bestellung von BayernWLAN im öffentlichen Personennahverkehr. „Uns interessiert natürlich auch, ob die mit WLAN ausgestatteten Busse künftig von noch mehr Fahrgästen benutzt werden”, sagte Matthias Dießl.

      Der Einstieg in das freie BayernWLAN ist leicht und praktisch: Jeder Hotspot heißt „@BayernWLAN“. Es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig, der Jugendschutz ist durch Filter garantiert.

      Seit Start der Initiative Anfang 2015 wurden bereits mehr als 8.300Zugangspunkte ins BayernWLAN realisiert. An mehr als 1.200 kommunalen Standorten befindet sich das BayernWLAN bereits in der Umsetzung. Neben dem Zirndorfer Landratsamt ist BayernWLAN im Landkreis auch auf der Cadolzburg verfügbar.