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Abfallberatung

Installation der iCal-Schnittstelle für die Abfuhrdaten

ICal ist ein Kalenderformat, mit dem Sie Termine in Ihren Kalender importieren und aktualisieren können. Diesen Dienst stellen wir Ihnen kostenlos zu Verfügung. Bitte vergewissern Sie sich, dass Ihre Software das iCal-Format unterstützt.

Mit dem Herunterladen der Kalenderdaten wird ein neuer Kalender erzeugt und die Termine eingetragen. Der Aufbau einer Internetverbindung für eine spätere Aktualisierung der Termine geschieht automatisch und ist abhängig von Ihren Systemeinstellungen. Neue und geänderte Termine werden zukünftig mit unserer Datenbank abgeglichen.

Mit dem Download wird Ihr System nicht beeinträchtigt. Natürlich können Sie den Abfuhrkalender jederzeit wieder löschen. Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Beschreibung für die Installation des Abfuhrplans:

Starten Sie bitte vor dem Herunterladen der Abfuhrdaten Ihre Kalendersoftware. Mit dem Link <Müllabfuhrtermine/ Abfallwirtschaft> auf unserer Startseite können Sie den Dialog für den Abfuhrplan starten. Wählen Sie die notwendigen Daten für Ihren Abfuhrplan aus und lassen Sie sich den Plan anzeigen.

Im unteren Bereich finden Sie den Link zum Herunterladen der Abfuhrdaten. Klicken Sie den Link an um den Download zu starten.

Es folgen abhängig von Ihrem Betriebssystem verschiedene Meldungen (Sicherheitsabfragen), die Sie bitte mit "Zulassen" oder "OK" bestätigen.

In unserem Beispiel sehen Sie die Meldungen die von einer Installation mit MS-Outlook und MS-Vista anzeigt werden.

In der letzten Meldung müssen Sie noch einmal der Installation zustimmen. Damit erlauben Sie auch zukünftige Aktualisierungen per Internetverbindung.

In diesem Dialogfeld finden Sie noch den Schalter "Erweitert" mit dem Sie noch weitere Installationsparameter konfigurieren können. 

Nach der Installation finden Sie in Ihrem Kalender einen neuen Eintrag (im Beispiel Abfallkalender Roßtal) mit den von Ihnen gewünschten Einträgen. Dieser Kalender wird in bestimmten Intervallen (Systemeinstellung) aktualisiert.

Wer darf und muss zur Abfallentsorgung angeschlossen sein?

Jeder hat das Recht, an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen zu werden (mit dem erschlossenen und bewohnten Grundstück). Gleichzeitig besteht aber auch die Pflicht hierzu: Jedes bewohnte oder gewerblich genutzte Grundstück muss an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen sein. Die Größe und Anzahl der Restabfallbehälter ist dabei so zu wählen, dass alle regelmäßig anfallenden Restabfälle darin entsorgt werden können.

Haushalte, die – wissentlich oder unwissentlich – nicht angemeldet sind, umgehen diesen so genannten Anschluss- und Benutzungszwang. Sie nutzen die Tonnen zusammen mit anderen Haushalten oder entsorgen den Restabfall „anderweitig“. Solche Mitbürger nehmen Leistungen in Anspruch, die alle korrekt angemeldeten mitfinanzieren.

Kann sich auch ein Mieter zur Müllabfuhr anmelden?

Die Anmeldung kann nur durch den jeweiligen Grundstückseigentümer oder bei Wohnungseigentum durch den Hausverwalter erfolgen. Diese sind verpflichtet, alle Haushalte an die Müllabfuhr anzumelden und eventuell eintretende Veränderungen unverzüglich mitzuteilen.

Als Autofahrer parken die wenigsten im absoluten Halteverbot mit dem Risiko eines saftigen Strafzettels; als Hausbesitzer dagegen bedenken etliche nicht, dass auch im Müllbereich ein „Strafzettel“ (Bußgeldbescheid) und der rückwirkende Zwangsanschluss droht, wenn nicht alle Haushalte angemeldet sind.

Müssen auch Gewerbetreibende und Freiberufler angeschlossen sein?

Was für den privaten Haushalt gilt, gilt gleichermaßen für Gewerbebetriebe, Freiberufler und sonstige Einrichtungen. Unabhängig von unserer Abfallwirtschaftssatzung hat der Bundesgesetzgeber seit Inkrafttreten der Gewerbeabfallverordnung ausdrücklich festgestellt, dass deren Restabfälle zwingend der jeweiligen Gebietskörperschaft zur Entsorgung zu überlassen sind.

Dies bedeutet konkret, dass jeder Betrieb, jedes Büro, jede Praxis etc. mit mindestens einem Behälter angeschlossen sein muss, die gemeinsame Nutzung durch mehrere Anschlusspflichtige auf demselben Grundstück ist satzungsrechtlich möglich. Das Volumen ist ausreichend groß zu wählen, um die nicht verwertbaren Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen.

Was tun, wenn sich Änderungen ergeben?

Änderungen, die sich bei einem Grundstück ergeben, sind mitteilungspflichtig. Solche Änderungen können die Anzahl der Haushalte oder die erforderlichen Behälter betreffen. Aber auch Eigentümerwechsel sind hiervon betroffen. Beim Verkauf eines Grundstücks/Hauses denken noch die meisten daran, dieser Pflicht nachzukommen.

Tritt ein Todesfall in der Familie ein und die Erben werden zum Eigentümer bzw. zur Eigentümergemeinschaft, wird diese Mitteilung häufig erst nachgereicht, wenn wiederholt die Bescheide oder sonstige Mitteilungen nach wie vor an den Verstorbenen adressiert sind. Aus datenschutzrechtlichen Gründen erfolgt kein automatischer Datenabgleich mit den Gemeinden.

Wem sind Anmeldungen oder Änderungen mitzuteilen?

Die Anmeldungen oder Änderungen sind dem Landratsamt Fürth, Abfallgebührenstelle (direkt oder über die Gemeinde) schriftlich mitzuteilen auf dem Postweg, per Fax oder Email. Einzig Änderungen der Kontoverbindung können nicht per Email angenommen werden, da hierzu eine Unterschrift erforderlich ist.