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Unterirdisches Mahnmal Veitsbronn

Während des zweiten Weltkrieges war die Bevölkerung des Landkreises Fürth durch die unmittelbare Nähe zur Großstadt Nürnberg mit ihrer wichtigen symbolischen Bedeutung als „Stadt der Reichsparteitage“  vom Kriegsgeschehen betroffen. In der 1940er Jahren wurde in Eigeninitiative und in Handarbeit die Bunkeranlage gegraben, sodass sie bei Fliegeralarm Schutz für 20 Personen bot. Nachdem der Bunker in den 1960er Jahren aus Sicherheitsgründen zugeschüttet wurde, hatte die Gemeinde Veitsbronn auf Anregung des Gemeindeheimatpflegers den Bunkereingang wieder freilegen lassen. Getreu dem Motto Helmut Kohls  „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“ soll der eingefasste Eingang  dem Besucher einen Eindruck von der früheren Situation verschaffen. Das unterirdische Mahnmal wurde entsprechend informativ gestaltet und mit Aufenthaltsmöglichkeiten ausgestattet, um Besucher zum Verweilen und vor allem zum Nachdenken einzuladen.

Mahnmal für den Frieden in Veitsbronn
Besichtigung bei der Einweihung

Projektziele

  • Bewahrung des historischen Erbes der Region durch den Erhalt eines regional einzigartigen Kriegsmahnmals
  • Beitrag zur Weitergabe und Erhaltung von national bedeutsamen Wissen 
  • Ausbau der Tourismusinfrastruktur
  • Erlebbarkeit und Interaktion (mit) der Historie
  • Plattform und Ort zum Gedenken für Zeitzeugen
  • Austausch und Einbindung von Zeitzeugen mit Interessierten
  • Ausbau der kulturell-historischen Landschaft  im Norden des Landkreises
  • Erhöhung  der Erlebnisqualität der Rad- und Wanderwege
Projektinfos

Projektträger: Gemeinde Veitsbronn

Projektbeteiligte: Veitsbronner Heimat- und Geschichtsverein e.V.

Gesamtkosten: 49.164,85 €

Fördersumme: 24.582,42 €

Entwicklungsziel: Aufwertung und Inwertsetzung von Kultur, Freizeit und Tourismus

LAG-Management
Landratsamt Fürth
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf

Alida Lieb
LAG-Managerin
Tel. 0911/ 97 73 - 10 30
Fax 0911/ 97 73 - 10 31

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