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Wirtschaftsförderung

Der Landkreis Fürth ist ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort, der die Vorteile großer Ballungsräume und die Lebensqualität eines ländlicheren Gebietes ideal kombiniert.

Auch Sie sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns die weitere Zukunft des Landkreises Fürth zu gestalten.

Für weitergehende Auskünfte ist die Wirtschaftsförderung des Landkreises selbstverständlich gerne für Sie da.



Förderung: Orientierung für Unternehmer im Förder-Dschungel

Innovative kleine und mittlere Unternehmen sind Basis und Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Zur Förderung dieser bieten EU, Bund, Länder und private Anbieter verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung an. Dazu gehören vordergründig finanzielle Hilfen, allerdings werden beispielsweise auch Innovationskooperationen mit Hochschulen, die Teilnahme an Beratungsangeboten und die Beteiligung an Messeauftritten gefördert.

Während ein Teil der Förderangebote auf Neugründungen, Übernahmen oder Erweiterungen von Unternehmen ausgerichtet ist, beziehen sich andere auf Forschungsvorhaben oder außenwirtschaftliche Investitionen. In diesem Zusammenhang wird aufgrund der Unübersichtlichkeit und Fülle der Programme von einem „Förder-Dschungel“ gesprochen. Dem Landkreis Fürth ist die Leistungsfähigkeit seiner Unternehmen sehr wichtig. Bei der Beantwortung der Frage, ob und inwieweit Fördermöglichkeiten für die Unternehmen im Landkreis Fürth genutzt werden können, steht die Wirtschaftsförderung des Landkreises gerne zur Verfügung. Einen kurzen Überblick zu den wichtigsten allgemeinen Fragen finden Sie hier:

Welche Vorteile hat eine Förderung für ein Unternehmen?

Zum einen haben Förderungen offenkundige Vorteile. Dazu zählt die langfristige und günstige Finanzierung von Vorhaben durch Darlehen und Zuschüsse sowie die möglichen Aufnahme von Darlehen durch die Ergänzung bankenüblicher Sicherheiten mit Bürgschaften. Zum anderen kann Kapital aus nachrangigen Darlehen in der Bilanz wie Eigenkapital gewertet werden, was die Kreditwürdigkeit des Unternehmens vergrößert.

Was ist in Bezug auf Förderprogramme generell zu beachten?

Zunächst ist es wichtig, die Bedingungen und Vorteile eines bestimmten Angebots zu prüfen. Im Allgemeinen wird eine gesicherte Gesamtfinanzierung des geplanten Vorhabens erwartet. Zudem können Förderprogramme nicht im Nachhinein beantragt werden, sondern der Antrag muss vor Beginn der Vorhaben gestellt werden – es gibt somit eine Vorbeginnklausel. Außerdem muss in Bezug auf die Prozedur unterschieden werden, dass Finanzierungshilfen bei den anbietenden Stellen selbst beantragt werden können, während der Antrag von Darlehen über die Hausbank des Antragstellers läuft. Beachtenswert ist außerdem, dass verschiedene Fördermöglichkeiten zum Teil kombiniert werden können. Insgesamt sind Fördermittel als Hilfe zur Selbsthilfe ausgelegt, d.h. es gibt in der Regel keine Vollfinanzierung von Vorhaben. Das schließt jedoch nicht aus, dass mit Hilfe bestimmter Förderdarlehen bis zu 100% des Investitionsbedarfs finanziert werden können (z.B. KfW-Unternehmerkredit).

Wo erhält man einen allgemeinen Überblick zu Förderprogrammen?

Einen guten Überblick bietet die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Hier werden über die Schnellsuche oder den Förderassistenten passgenaue Angebote je nach Bedürfnis herausgesucht. Außerdem gibt es einen allgemeinen Wegweiser des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zu Fördermöglichkeiten für Existenzgründer und Mittelstand in Bayern.

Welche Förderinstrumente gibt es?

Zuschüsse:
Zuschüsse werden in verschiedenen Formen bei Gründungs- und Wachstumsvorhaben in bestimmten, klar definierten Bereichen eingesetzt.

Darlehen:
Darlehen fördern Investitionsvorhaben und finanzieren zum Teil Betriebsmittel. Sie bieten Vorteile durch günstige und über lange Zeiträume feste Zinssätze, lange Laufzeiten und tilgungsfreie Anlaufjahre. Förderdarlehen werden immer über die Hausbank des Antragstellers beantragt.
Für bestehende Unternehmen gibt es zum Beispiel Investivkredite oder Universalkredite der LfA Förderbank Bayern, welche kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuflern bei Erweiterungen, Rationalisierungen und Modernisierungen hilft. Die KfW Bankengruppe bietet mittelständischen Unternehmen zum Beispiel mit dem KfW-Unternehmerkredit Nachrangdarlehen und Kredite für Betriebsmittel und Investitionen (Erwerb von Grundstücken, Gebäuden) an.

Beteiligungen:
Beteiligungen können u.a. bei mittelständischen Innovations- und Wachstumsvorhaben mit größerem Kapitalbedarf genutzt werden. Es ist Eigenkapital, das einem Unternehmen mittel- bis langfristig ohne bankübliche Sicherheiten von einem Investor zur Verfügung gestellt wird. Unterschieden wird zwischen einer tätigen Beteiligung mit vorgesehener Mitsprache oder Mitwirkung bei der Geschäftsführung und der stillen Beteiligung ohne Mitspracherecht. Für Unternehmen gibt es zum Beispiel das Beteiligungskapital der BayBG oder Beteiligungsprogramme der KfW. Darüber hinaus bietet die Bayern Kapital GmbH Beteiligungsmodelle für kleine und mittlere (junge) Technologieunternehmen an.

Wichtige Adressen:

Bundesministerium für Wirtschaftund Energie

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Menüpunkt Service

Förderprogramme - Auswahl:

KfW Bankengruppe

LfA Förderbank Bayern

Bayern Kapital GmbH


Wegweiser zu Fördermöglichkeiten bei Existenzgründung

Der Freistaat Bayern bezeichnet sich selbst als „Gründerland“ – daher stehen gerade Existenzgründern viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Wie bei allen Förderangeboten gilt, dass die Beantragung vor Beginn des Vorhabens stattfinden muss und zumeist über die Hausbank läuft.

An wen richten sich die Förderangebote?

Diese Instrumente richten sich nicht ausschließlich an unmittelbar gegründete Unternehmen. Existenzgründerprogramme mit besonders günstigen Konditionen sind teilweise auch zur Finanzierung von Folgeinvestitionen während der Existenzfestigungsphase einsetzbar. Je nach Programm können Mittel bis zu acht Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit beantragt werden.

Grundsätzlich setzen alle Fördermöglichkeiten einen fundierten Businessplan voraus, der das Gründungsvorhaben von allen Seiten ausführlich beschreibt.

Welche Formen der Förderung gibt es?

Darlehen:
Es gibt im Bereich der Darlehen speziell auf Gründer ausgerichtete Formen, die zum Teil auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen werden können. Die Anträge auf öffentliche Förderungen sind grundsätzlich über die Hausbank bei den Förderinstitutionen einzureichen. Die LfA Förderbank Bayern bietet in diesem Zusammenhang unter anderem die Programme Startkredit und Universalkredit an, die KfW Bankengruppe den ERP-Gründerkredit und dem ERP-Startfonds. Gefördert werden können betriebliche Investitionen, die in Zusammenhang mit der Gründung stehen (je nach Programm z.B. Errichtung/Neueinrichtung eines Betriebes, Entwicklung neuer Produkte).

Zuschüsse:
Diese nicht rückzahlbaren Fördermittel werden für verschiedene Zielgruppen von Existenzgründern angeboten, etwa aus Hochschulen, dem Hightech-Bereich oder aber für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit. So bietet BayTOU branchenunabhängig finanzielle Hilfestellung für technologisch und wirtschaftlich risikobehaftete Entwicklungsvorhaben, die in Zusammenhang mit einer Unternehmensgründung stehen. Bezuschusst werden können beispielsweise Personalkosten, Materialkosten und projektbezogene Beratungskosten. Durch die Bundesagentur für Arbeit können Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit mit einem Gründungszuschuss für bis zu 15 Monate oder Einstiegsgeld für Empfänger von ALG II gefördert werden.

Beteiligungskapital:
Beteiligungskapital hilft bei der Mitfinanzierung des im Zusammenhang mit der Existenzgründung stehenden Investitions- und Betriebsmittelbedarfs. Die LfA Förderbank Bayern bietet Eigenkapital in Form von stillen Beteiligungen an.

Risikoentlastung:
Risikoentlastung ermöglicht Unternehmen die Aufnahme von Krediten, auch wenn sie nicht über ausreichende bankmäßige Sicherheiten verfügen. Zur Verfügung stehen Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und Garantien.

Wo kann man sich genauer beraten lassen?

Für Gründer werden vielfältige Beratungsangebote bereitgestellt. Nähere Informationen erhalten Sie von der Wirtschaftsförderung Landkreis Fürth, der Gründerinitiative Fürth (GriF), den Aktivsenioren Bayern e.V. und dem Coaching-Programm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Viele sind kostenlos, bei anderen kann auf eine Förderung zurückgegriffen werden. So kann teilweise das Beratungshonorar übernommen werden.

Welche zusätzlichen Möglichkeiten gibt es für Gründer von Hightech-Unternehmen?

Technologieorientierte Unternehmensgründungen haben gerade am Anfang einen hohen Kapitalbedarf. Zur Unterstützung dieser Existenzgründer gibt es weitere Formen der Förderungen, wie beispielsweise Stipendien und Businessplanwettbewerbe wie BayStartUP.

Wichtige Adressen:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: www.foerderdatenbank.de/

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien,  Energie und Technologie: www.stmwi.bayern.de/  Menüpunkt Service Förderprogramme

Gründerland Bayern (StmWI): www.gruenderland.bayern/

KfW Bankengruppe: www.kfw.de

LfA Förderbank Bayern: www.lfa.de

Bundesagentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/ Stichwort Existenzgründung

Ansprechpartner der GründerInitiative Fürth: www.grif.de/

Bayerische Businessplan Wettbewerbe: www.baystartup.de/

Aktivsenioren Bayern e.V.: www.aktivsenioren.de/

 

Ansprechpartner:

Wirtschaftsförderung
Walter Gieler
Landratsamt Fürth
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf

Tel. 0911/ 97 73 - 10 60
Fax 0911/ 97 73 - 10 61

E-Mail

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