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Die Brutschutzzeit am Hainberg beginnt wieder!

Ab 1. April beginnt wieder die Brutschutzzeit im Naturschutzgebiet Hainberg. Die Besucher dürfen in dieser Zeit neben der Kernzone auch in der markierten Brutschutzzone die Wege nicht verlassen. Diese Zonen sind mit Hinweisschildern gekennzeichnet. Die genaue Lage der Brutschutzzone ist auch auf den zehn großen Hinweistafeln an den Eingängen zum Naturschutzgebiet ersichtlich. 

Das Naturschutzgebiet Hainberg ist mit seiner Vielzahl vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume ein wichtiger Baustein, den es gilt für unsere Kinder und deren Kinder zu erhalten.

Gerade jetzt im Frühjahr gehören die bodenbrütenden Vogelarten zu den am meisten gefährdeten Tierarten. Für eine erfolgreiche Brut von Heidelerche und anderen Vogelarten, die auf dem Boden oder in Bodennähe brüten, sind störungsfreie Nistgelegenheiten dann unerlässlich. Durch unnötige Beunruhigungen durch den Menschen, freilaufende Hunde und Katzen, wird der Bruterfolg gefährdet bzw. unmöglich. 

Deshalb ist es für die dort beheimatete Tier- und Pflanzenwelt außerordentlich wichtig, dass die Verbote des Naturschutzgebietes Hainberg (NSG-VO) beachtet werden.

Vom 1. April bis 30. Juni werden daher die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte der Naturschutzbehörde mit Unterstützung der Polizei verstärkt auf das Einhalten der Schutzverordnung achten.

Unser Appell an alle Besucher: Nehmen Sie bitte Rücksicht auf die dort lebenden Tier- und Pflanzenarten, damit unsere nachfolgenden Generationen auch noch die biologische Vielfalt genießen können.

Karte des NSG Hainberg mit Kern- und Brutschutzzonen als PDF

Naturschutzgebiet Hainberg - HUNDE OHNE LEINE - NEIN DANKE!

Aktuell haben uns vermehrt Mitteilungen über Verstöße gegen die Verordnung des Naturschutzgebietes Hainberg Landkreis Fürth und Stadt Nürnberg (NSG-VOvom 31.01.1995 erreicht.

HUNDE OHNE LEINE  und  FLÜGE VON QUADROKOPTERN (DROHNEN)

sind nur zwei Beispiele von Mitteilungen und damit Verstöße gegen die Verordnung.

Wir weisen darauf hin, dass es sich bei den Verstößen gegen die Verordnung um Ordnungswidrigkeiten handelt, die mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro ahnden werden können.

Stichpunktartige Verbote aus der Verordnung über das Naturschutzgebiet Hainberg

  • in der Zone A die befestigten Wege zu verlassen
  • in der Zone B die befestigten Wege vom 01.04. - 30.06. eines Jahres zu verlassen
  • Hunde frei laufen zu lassen
  • freilebende Tiere zu stören, fangen, verletzen, töten und ihnen nachzustellen
  • Feuer zu machen, Grillen
  • Tonübertragungsgeräte zu benutzen, Lärm zu machen
  • zu zelten/campen
  • Sachen jeglicher Art zu lagern (z.B. Sessel und Bänke)
  • Wasser zu entnehmen oder Wasserläufe zu verändern
  • Lebensbereiche der Tiere zu stören oder zu verändern
  • Pflanzen oder Pflanzenteile zu entnehmen, beschädigen
  • Befahren mit Fahrzeugen aller Art
  • Reiten
  • Luftfahrzeuge (z.B. Drohnen), Bootsmodelle jeglicher Art zu betreiben
  • Wege oder Straßen neu anzulegen
  • bauliche Anlagen zu errichten
  • Pflanzen einzubringen
  • Tiere auszusetzen
  • Fütterungsstellen anzulegen
  • Wohnwagen abzustellen

Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

Wenn Sie den genauen Wortlaut wissen möchten, lesen Sie bitte die Verordnung über das Naturschutzgebiet Hainberg.

Verordnung über das Naturschutzgebiet Hainberg


Ab 01.03. kein Baum- und Heckenschnitt !

Hecken und Bäume sind Lebensstätten, die einer Vielzahl von Tieren Nahrung, Unterschlupf und Nistmöglichkeit bieten. Als wichtige Strukturelemente in unserer Landschaft sind sie gesetzlich geschützt. Die naturschutzrechtlichen Vorgaben sollen vor allem sicherstellen, dass Tiere nicht während ihrer Brut- und Fortpflanzungszeiten gestört werden.

Auch Röhricht (große Bestände an Rohrkolben, Schilf, Binsen) und ständig wasserführende Gräben fallen unter diese Schutzvorschriften.

Rechtliche Grundlage für den Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen ist § 39 Absatz 5 des Bundesnaturschutzgesetzes (gültig seit 01.03.2010). Teilweise gelten auch Regelungen des Bayerischen Naturschutzgesetzes.

Für den Schnitt von Bäumen, Hecken, Röhrichten und anderen Gehölzen gibt es deshalb bestimmte Ausschlusszeiten, die beachtet werden müssen:

In der Zeit vom 01.03. bis 30.09. eines Jahres ist es grundsätzlich verboten einen Rückschnitt vorzunehmen oder den Baum bzw. das Gehölz auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen.

Ob im Einzelnen eine Ausnahme für eine derartige Maßnahme zulässig ist, darüber berät Sie die Untere Naturschutzbehörde gerne.

GANZJÄHRIG sind die Verbote des § 44 Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes, die dem Schutz besonders geschützter Tierarten wie Vögeln, Fledermäusen, Eidechsen sowie deren Lebensräumen dienen, einzuhalten.

Sollten sich demnach vorgenannte Tierarten, Höhlungen oder Nester im Gehölz oder Erdlöcher darunter oder in dessen Umfeld befinden, muss der Gehölzschnitt eingestellt und die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Fürth kontaktiert werden. Erfolgt ein Gehölzschnitt trotz Vorhandensein gesetzlich geschützter Arten, kann dies eine Straftat verwirklichen, welche mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden kann.

Antrag auf Befreiung vom Gehölzschnitt- und Gehölzbeseitigungsverbot


Hätten Sie es gesehen?? Hecken schneiden vermeiden!!

Vogelnest in der Hecke - Fast nicht sichtbar!

Derzeit kein offener Parteiverkehr

Termine und Besuche nur nach vorheriger Vereinbarung!

Kontaktdaten der Unteren Naturschutzbehörde

Landratsamt Fürth
Untere Naturschutzbehörde
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf

Tel.: 0911 9773 0
Fax: 0911 9773 1402

Rechtlicher Bereich

Herr Ebert
Zimmer 1.47
Telefon: 0911 9773 1411

Herr Koch
Zimmer 1.48
Telefon: 0911 9773 1450

Frau Zink
Zimmer 1.49
Telefon: 0911 9773 1419

Frau Hampel-Niemzok

Zimmer 1.46
Telefon 0911 9773 1404

E-Mail:
naturschutz@LRA-FUE.bayern.de

Biberberater im Landkreis Fürth

Zuständig für Zirndorf, Oberasbach, Stein, Veitsbronn, Seukendorf, Obermichelbach, Tuchenbach, Puschendorf
Herr Scharf
0911 9773 1449
bibermanagement.scharf@LRA-FUE.bayern.de

Zuständig für Cadolzburg, Langenzenn, Großhabersdorf, Ammerndorf, Roßtal, Wilhermsdorf
Herr Meier
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bibermanagement.meier@LRA-FUE.bayern.de

Fachlicher Bereich

Herr Leßmann
Zimmer 2.46
Telefon: 0911 9773 1420

Frau Pax
Zimmer 2.44
Telefon: 0911 9773 1462

E-Mail:
naturschutz-technik@LRA-FUE.bayern.de